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Das Forschungsprojekt "Performing the Archive" untersucht, wie in der Schweiz Ansprüche auf Erinnerung und Reparation im Kontext von Migration, Rassismus und Kolonialismus verhandelt werden. Die Umsetzung einer mehrtägigen öffentlichen Versammlung im Jahr 2028 dient als Rahmen und Methode, wobei deren Form im Projekt selbst entwickelt wird.

Aufgaben

  • Konzipierung und Umsetzung eines eigenständigen, praxisorientierten Forschungsvorhabens (Dissertation) im Rahmen des Gesamtprojektes
  • Dramaturgische/kuratorische Mitarbeit an der Entwicklung und Umsetzung der performativen Versammlung 2028
  • Mitarbeit bei der Sammlung von Grundlagen zu Diskursen, Debatten und Praxen in den relevanten Forschungs- und Praxisfeldern
  • Kollaborativer Prozess mit Akteur*innen aus Forschung, Kunst, Aktivismus, Recht sowie Zeitzeug*innen durch Workshops, Interviews, Archivrecherche und künstlerische Interventionen

Anforderungen

  • MA in einer künstlerischen/kuratorischen Disziplin oder in Sozialanthropologie, Kunstwissenschaft, Geschichte, Archivwissenschaften oder angrenzenden Fächern
  • Fachkompetenz in künstlerischer/kuratorischer, wissenschaftlicher und/oder zivilgesellschaftlicher Projektarbeit
  • Ausgewiesenes Forschungsinteresse im Bereich des Gesamtprojektes
  • Kenntnisse des Schweizer Kontext in Bezug auf Migration, Anti-/Rassismus und Kolonialismus
  • Konkretes Interesse an einer Promotion (spezifische Ideen für Forschungsvorhaben sind erwünscht, aber nicht notwendig)
  • Flexible und vernetzt denkende Person, die gerne selbständig und im Team arbeitet
  • Sehr gute schriftliche und mündliche Kenntnisse in Deutsch und Englisch, allenfalls in Französisch
  • Reisebereitschaft in der Schweiz (z.B. Workshops, Treffen mit Partnern) und international (z.B. Konferenzen)

Benefits

  • Möglichkeit, eine Dissertation in einem innovativen Doktorandenmodell zu erarbeiten (inkl. Doktorand*innenkolloquium)
  • Entlöhnung von Fr. 55'000.- brutto (gemäss SNF Richtlinien)
  • Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie Gestaltungsspielraum in einem innovativen Forschungsfeld
  • Mitarbeit in einem diversen, transdisziplinären Team
  • Angebote zur persönlichen Weiterentwicklung in Forschung und Lehre
  • Am Standort 745 Viscosistadt in Emmenbrücke befinden sich nebst der Forschungsgruppe und der Verwaltung auch sämtliche Bachelor- und Masterstudiengänge des Departementes und bieten so eine ideale Ausgangslage für engen Austausch und Kooperationen
  • Es wird keine regelmässige Präsenz erwartet
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Über uns
Die Hochschule Luzern (HSLU) ist eine praxisorientierte Fachhochschule in der Schweiz mit mehreren Departementen wie Technik & Architektur, Wirtschaft, Design & Kunst, Soziale Arbeit sowie Gesundheit & Angewandte Psychologie. Wir bieten Bachelor- und Masterstudiengänge, Weiterbildungen und Forschungsprojekte an und fördern die Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei legen wir grossen Wert auf anwendungsnahe Lehre, interdisziplinäre Zusammenarbeit und innovative Lösungen für aktuelle gesellschaftliche und berufliche Herausforderungen.
Das Team

Mitarbeit in einem diversen, transdisziplinären Team mit engem Austausch und Kooperationen am Standort Emmenbrücke.

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